Jeep hat erste Teaserbilder zum neuen Cherokee veröffentlicht, der ab Ende 2025 erhältlich sein soll.
Der 2026er Cherokee basiert auf der STLA Large Plattform von Stellantis und bringt ein klar kantigeres, breiteres Design mit, das besonders an der Front und am Heck auffällt.
2026 Jeep Cherokee
Die Rückleuchten ziehen sich markant in die hinteren Kotflügel, und die Heckklappe wirkt durch ihre neue Schnittlinie deutlich moderner. Optisch erinnert der neue Cherokee an Compass, Grand Cherokee und den kommenden Recon.
In der gezeigten Ausstattungslinie Limited bekommt der Cherokee nicht nur zweifarbige, gefräste Felgen, sondern auch einen Dachträger, der sich etwa für Fahrräder oder Kajaks eignet. Dazu gibt’s Goodyear-Ganzjahresreifen – alles wirkt praktisch und bereit für Alltag oder Abenteuer.
Drei Ausstattungslinien zum Start
Zum Marktstart sind voraussichtlich drei Varianten geplant: Sport als Basis, Latitude (in Kanada „North“) in der Mitte und Limited als Topausstattung. Vermutlich kommt Allradantrieb serienmäßig, ähnlich wie beim Compass. Das würde auch zur Positionierung des Cherokee passen, der sich zwischen Compass und Grand Cherokee einordnet – also weder zu klein noch zu wuchtig.
Technisch fit für die Zukunft
Unter der Haube soll es mindestens einen Hybridantrieb geben, der auf einem 1,6-l-Turbovierzylinder basiert – wahrscheinlich ein bekanntes PSA-Aggregat. Das wird mit einem 3-Gang-Getriebe kombiniert, das speziell für Hybride konzipiert wurde. Als konventionelle Alternative ist ein 2,0-l-Turbovierzylinder denkbar – bekannt aus dem aktuellen Compass.
Gerüchte über eine vollelektrische Version kursieren ebenfalls. Ob diese aber schon zum Start angeboten wird, bleibt fraglich. Gründe dafür sind unter anderem die unsichere Nachfrage nach E-Autos und mögliche politische Rückschritte bei Umweltregeln in den USA.
Gebaut wird in Mexiko
Produziert wird der neue Cherokee im Werk Toluca in Mexiko, wo bereits der Compass und der neue Wagoneer S für den nordamerikanischen Markt gebaut werden. Der Wechsel vom vorherigen US-Produktionsstandort nach Mexiko markiert einen weiteren Schritt in der globalen Strategie von Stellantis.
Was kostet der Spaß?
Offizielle Preise gibt es noch nicht, aber grobe Schätzungen sind möglich. Die Limited-Version mit Hybridantrieb könnte bei etwa 35.000 € liegen. Die Basisvariante Sport dürfte günstiger starten, bei rund 29.000 €, während bei Vollausstattung auch 40.000 € möglich sind. Alle Preise sind grobe Schätzwerte. Alle weiteren Infos gibt’s im Video – reinschauen lohnt sich. Bild- und Videonachweis/Quelle: Hersteller




