Der neue Kia Tasman ist bisher nicht offiziell auf den Straßen unterwegs, da wird er schon von Offroad-Fans heiß diskutiert. Vor allem dank der Optik polarisiert er schon jetzt.
Doch was ihn wirklich interessant macht, sind die Pläne von ARB, einem australischen Spezialisten für Offroad-Zubehör, der dem Tasman mit gezielten Upgrades das richtige Gelände-Feeling einhauchen will.
Erste Upgrades machen Ernst
ARB hat diese Renderings veröffentlicht, die zeigen, wie der Tasman mit Zubehör zur Offroad-Maschine mutieren kann. Darunter finden sich zwei verschiedene Offroadschürzen, beide mit Unterfahrschutz und Bergungspunkten bestückt.
Eine Variante kommt zusätzlich mit einem Bullenfänger, der sich bis zu den vorderen Kotflügeln und Schwellern zieht – optisch massiv und funktional zugleich. Und natürlich dürfen auch zusätzliche LEDs nicht fehlen. Auf dem Dach und an der Front verbaut, sorgen sie für klare Sicht.
Mehr als nur Optik: Praktische Features
Weitere Ergänzungen sind ein Dachträger und eine Ladeflächenabdeckung. Und wer noch mehr will, bekommt von ARB diverse Canopy-Optionen, also Aufbauten für die Ladefläche, in unterschiedlichen Größen. Die geschlossenen Varianten sind ideal für Werkzeuge oder Overlanding-Equipment und für Hardcore-Offroader gibt es sogar eine Sonderlösung mit zweitem Ersatzrad, ausklappbarer Leiter und weiterem Dachträger.
Die Renderings zeigen zudem den Tasman auf Beadlock-Felgen mit All-Terrain-Reifen. Und auch ein höhergelegtes Fahrwerk ist zu erkennen – wahrscheinlich ebenfalls von ARB. Das Unternehmen ist bekannt für seine Fahrwerks-Upgrades und wird auch beim Tasman nicht haltmachen. Laut ARB sollen die gezeigten Renderings nicht nur als Vorschau dienen, sondern bereits konkrete Hinweise auf das kommende Zubehör geben.
Kia mischt selbst mit
Kia selbst setzt übrigens auch auf die Zubehör-Schiene und bietet schon ab Werk zahlreiche Optionen an: Von Sportbügeln über Bullbars, Offroad-Stoßfänger, Kotflügelverbreiterungen bis zu einem Schnorchel ist alles dabei. Und auch für den Ladeflächenbereich gibt es Zubehör – von einfachen Abdeckungen hin zu kompletten Canopy-Systemen.
Mit dem Konzeptfahrzeug Tasman Weekender hat Kia bereits gezeigt, dass man einen fetten Gegner für den Ford Ranger Raptor im Auge hat. Und das ist noch nicht alles: In Zukunft könnten auch Hybrid- oder Elektrovarianten folgen.
Mit dem wachsenden Zubehörangebot stehen die Chancen gut, dass der Tasman nicht nur in Australien einschlägt, sondern auch auf anderen Märkten Fuß fasst. Bild- und Videonachweis/Quelle: ARB