Der Koenigsegg Sadair’s Spear ist nicht einfach nur ein weiteres extremes Hypercar – er ist eine Hommage, ein Technologieträger und vor allem: ein echter Rekordjäger.
Der Name geht zurück auf das Pferd, das Christian von Koenigseggs Vater 1976 in seinem letzten Jockey-Rennen ritt.
Ein Hypercar mit Geschichte und Haltung
Diese emotionale Note steht im Kontrast zum knallharten Charakter des Autos – denn der Sadair’s Spear ist vor allem eins: radikal auf Performance getrimmt. Technisch basiert das Modell auf dem bekannten Jesko Attack, setzt aber in vielen Bereichen noch einen drauf.
Der 5,0-Liter-V8-Biturbo leistet mit E85-Kraftstoff 1.625 PS, mit herkömmlichem Benzin immer noch 1.300 PS. Damit übertrifft der Spear seinen Ausgangspunkt um 25 PS. Das Ganze wird kombiniert mit dem Koenigsegg-typischen 9-Gang-Lightspeed-Getriebe, das ganz ohne Schwungscheibe auskommt und die Drehzahl in nur 0,2 Sekunden auf 8.500 U/min jagt.
Mehr Aero, weniger Gewicht
Der Fokus liegt klar auf der Rennstrecke. Dafür sorgen nicht nur neukalibrierte Lufteinlässe und Kühlung, sondern vor allem die deutlich verbesserte Aerodynamik. Ein aktiver „Double Blade“-Heckflügel in Verbindung mit einem verlängerten Heck schafft mehr Abtrieb und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.
Vorne unterstützen größere Canards, zusätzliche Lüftungsschlitze und Haubenöffnungen das aerodynamische Gleichgewicht. Das Ergebnis: Auf dem Gotland Ring konnte der Sadair’s Spear den Rundenrekord des Jesko Attack um 1,1 Sekunden unterbieten – und das, obwohl der Jesko selbst schon schneller als 480 km/h fahren kann. Die konkreten Zahlen zum Topspeed des Spear sind noch nicht bekannt, aber das Potenzial ist offensichtlich.
Leichtbau bis ins Detail
Koenigsegg hat rund 35 kg Gewicht eingespart. Ein Teil davon durch leichtere Federn, reduzierte Dämmung und gezielten Leichtbau im Innenraum. Statt Luxus gibt’s dort jetzt Kohlefaser-Rennsitze, wahlweise mit 6-Punkt-Gurten. Trotzdem bleibt ein gewisser Komfort erhalten: digitales Lenkrad-Display, Audio-System und kabelloses Laden sind serienmäßig an Bord.
Auch die Räder sind neu: Aircore-Carbonfelgen mit 7 Speichen im Blade-Design, bezogen mit Michelin PS Cup 2 oder optional Cup 2 R. Die Größen: 275/30 R20 vorne, 335/25 R21 hinten. Bei den Bremsen kommen standesgemäß Carbon-Keramikscheiben mit rennstreckentauglichen Belägen zum Einsatz.
Exklusiv und unbezahlbar – im wahrsten Sinne
Die Produktion des Sadair’s Spear ist auf nur 30 Stück limitiert. Der Preis? Fast 4.500.000 € – umgerechnet von etwa 4,9 Millionen US-Dollar. Kaufen? Leider nicht mehr möglich. Alle Fahrzeuge sind bereits vergeben, denn Koenigsegg hat seine treuesten Kunden im Vorfeld exklusiv bedient.
Was bleibt, ist ein weiterer Meilenstein der Marke. Christian von Koenigsegg spricht vom „nächsten logischen Schritt“, einer Balance aus roher Kraft, präziser Aerodynamik und Straßenpräsenz. Klingt nüchtern, sieht aber nach einem echten Monster aus. Alle weiteren Infos und technische Details findet ihr direkt im Video. Bild- und Videonachweis/Quelle: Hersteller







