Der japanische Tuning-Spezialist T-Demand, bekannt für Tuning an Toyota- und Lexus-Fahrzeugen, hat sich dem Tesla Model 3 und dem Model Y angenommen.
Die beiden Elektroautos wurden derart tiefgelegt und mit aggressivem Sturz versehen, dass sie kaum wiederzuerkennen sind.
Tesla Model 3 und Model Y
Während Tesla normalerweise für ein sauberes, funktionales Design steht, liefert T-Demand mit seinen Komponenten einen radikalen Kontrast. Das Model Y Juniper wurde mit einer speziellen Luftfederung bestückt, wodurch die Bodenfreiheit auf Sportwagenniveau reduziert ist.
Tesla Model Y Juniper: SUV war gestern
Das Model Y rollt auf 21-Zoll-Alus mit Nitto-Reifen im Format 245/35R21. Optisch rückt das Crossover dadurch näher an das Model 3 heran. Der negative Sturz von 5,5° vorn und hinten sorgt zudem für einen deutlich verbreiterten Auftritt.
Zusätzlich wurde das Model Y mit einer Hochleistungsbremse bestückt: 380-mm-Scheiben und Sechskolben-Sättel vorn liefern eine ordentliche Verzögerung – zumindest theoretisch. Im Alltag dürfte aber primär die Optik im Vordergrund stehen, denn die tiefgelegten Autos sind nichts für Bordsteinkanten und enge Einfahrten.
Model 3 Highland: Noch extremer unterwegs
Und das überarbeitete Model 3 Highland geht sogar noch einen Schritt weiter. Es steht auf 20-Zöllern mit 255/30R20-Reifen, was nicht nur tiefer, sondern auch filigraner wirkt. Hier liegt der Sturz bei 8° vorn und 9° hinten – Werte, die man sonst aus dem Drift- oder Stance-Bereich kennt.
Die Fahrwerksteile bestehen aus verstellbaren ProArm-Aufhängungen und einer dreistufig höhenverstellbaren Luftfederung (ProDamper Airsus). In der tiefsten Einstellung hat der Tesla fast schon Bodenkontakt, was ihn wohler nur für den Einsatz auf japanischen Highways prädestiniert – deutsche Schlaglöcher oder Bordsteine sind tabu.
Nur Optik, keine Leistung
Beide Autos wurden von Man’z Factory aufgebaut und basieren auf den heckgetriebenen Standardvarianten von Model 3 und Y. Die Antriebseinheiten bleiben Standard, ebenso die Karosse – der Fokus liegt ganz klar auf dem Fahrwerkstuning.
Hoher Preis für tiefen Look
Ein derart extremes Tuning ist natürlich auch nicht billig. Das Basis-Luftfahrwerk samt Steuerung kostet ca. 5.400 €. Die kompletten ProArm-Komponenten schlagen mit etwa 8.400 € zu Buche. Die Bremse kostet nochmals rund 9.000 €. Und dabei sind Räder, Reifen und Einbau noch nicht eingerechnet. Und die Preise gelten vor Steuern – eine komplette Umrüstung kann also leicht über 20.000 € kosten.
Form über Funktion
Ob man das Tuning mag oder nicht – auffällig ist es. Es geht um reine Optik, um den „Wow“-Effekt und die Abgrenzung von der Masse. Und genau das liefert T-Demand mit seinen radikal getunten Teslas. Bild- und Videonachweis/Quelle: T-Demand





