Subaru Forester oder Nissan X-Trail? Zwei japanische SUV-Konzepte, die vieles gemeinsam haben und dennoch grundverschieden sind.
Beide setzen auf Hybridtechnik, bieten Platz im Überfluss und zielen klar auf die Bedürfnisse von Familien und Outdoor-Fans ab. Aber wo liegen die Unterschiede?
Subaru Forester vs. Nissan X-Trail
Der Subaru Forester, seit 2025 in seiner sechsten Generation unterwegs, präsentiert sich deutlich überarbeitet – optisch wie technisch. Das Design wurde klar kantiger, die Dachlinie ist hochgezogen und große Fensterflächen lassen ihn freundlich und hell wirken. Typisch Subaru: große Bodenfreiheit und serienmäßiger Allradantrieb. Das spricht vor allem Geländefans an, denn laut Erfahrungen aus dem Netz bringt der Forester echte Offroad-Tauglichkeit mit.
Der Nissan X-Trail dagegen ist schon seit 2022 in seiner vierten Generation am Start. Optisch wirkt er etwas amerikanischer, mit markanter Front und zweigeteilten LED-Leuchten. Punkten kann der X-Trail besonders durch seine Flexibilität: Er ist wahlweise mit 5 oder 7 Sitzen erhältlich – das kann der Forester nicht bieten.
Platzangebot und Maße
In Sachen Größe unterscheiden sich die beiden kaum. Der Forester misst 4,67 m in der Länge, 1,83 m in der Breite, 1,73 m in der Höhe und hat einen Radstand von 2,67 m. Der X-Trail liegt mit 4,68 m Länge, 1,84 m Breite, 1,72 m Höhe und einem Radstand von 2,71 m fast gleichauf.
Beide bieten reichlich Platz für Passagiere – vorne wie hinten – sowie viel Stauraum: Beim Forester zwischen 500 und 1.700 l, beim X-Trail sogar zwischen knapp unter 600 und über 1.700 l.
Innenraum – klassisch vs. digital
Der Forester bleibt im Innenraum klassisch-funktional. Ein zentral platzierter, hochkant stehender Touchscreen mit ca. 30 cm Diagonale sorgt für moderne Optik, wird aber von analogen Tasten und Drehreglern ergänzt – laut vielen Nutzern ein echter Ergonomie-Vorteil. Lederbezüge, ein traditioneller CVT-Wählhebel und ein übersichtliches Layout runden den Innenraum ab.
Der X-Trail ist innen digitaler unterwegs: ein Infotainmentsystem mit Touchscreen (8 bis 12,3 Zoll), dazu ein digitales Kombiinstrument mit 7 bis 12,3 Zoll. Auch hier gibt’s Leder, aber statt mechanischem Schalthebel setzt Nissan auf einen kompakten digitalen Wählhebel, um Platz in der Mittelkonsole zu schaffen.
Antrieb – Mildhybrid vs. e-Power
Beide SUV gibt es nur mit elektrifizierten Antrieben – aber die Technik dahinter ist unterschiedlich. Der Forester setzt auf einen 2,0-l-Saugmotor mit Mildhybrid und 136 PS. Gekoppelt ist das Ganze an ein CVT-Getriebe und den symmetrischen Allradantrieb – typisch Subaru eben.
Beim X-Trail gibt es mehr Auswahl: In der Basisversion werkelt ein 1,5-l-Dreizylinder mit Mildhybrid und Frontantrieb – Leistung: 163 PS. Alternativ bietet Nissan sein patentiertes e-Power-System, das als Vollhybrid läuft, sich aber wie ein Elektrofahrzeug verhält. Dabei treibt ein Verbrenner nur einen Generator an, während der Vortrieb rein elektrisch erfolgt. Die Version mit Frontantrieb liefert 204 PS, die Allradvariante 213 PS. Das System liefert ein Drehmoment von über 300 Nm, was im Alltag spürbare Kraftreserven bringt – besonders beim Anfahren.
Preise und Fazit
Preislich liegen beide fast gleichauf: Der Subaru Forester startet in Deutschland bei ca. 40.500 €, der Nissan X-Trail bei rund 40.000 € – wobei Letzterer mit mehr Varianten punkten kann. Wer Wert auf Gelände, Einfachheit und echte Allradtechnik legt, dürfte beim Forester landen.
Wer dagegen Platz und Sitzflexibilität braucht oder ein spannendes Hybridsystem sucht, sollte sich den X-Trail genauer anschauen. Alle weiteren Infos gibt’s direkt im Video. Bild- und Videonachweis/Quelle: Subaru/Nissan










