Passt der Träger überhaupt in die Garage? Diese Frage stellen sich viele, die nur gelegentlich Fahrräder transportieren wollen.
Genau da setzt der Thule OutPace an: leicht, kompakt und ohne Schnickschnack.
2025 Thule OutPace
Mit einem Gewicht von nur 15 kg (2-Rad-Version) bzw. 19 kg (3-Rad-Version) lässt sich der Träger ohne große Kraftanstrengung montieren, verstauen oder im Kofferraum mitnehmen – einfach hochkant aufstellen, fertig. Besonders praktisch für alle, die wenig Stauraum haben oder ihn sich nicht vollstellen wollen.
Design und Handling
Das klappbare Design orientiert sich am Prinzip eines Koffers. Der OutPace kommt ohne Rollen oder automatische Verriegelung, bleibt dafür aber funktional und einfach gehalten. Kein Luxus, aber solide Technik. Die Zielgruppe: Menschen, die keinen High-End-Träger wollen, sondern einfach ihr Bike ans Auto hängen und losfahren möchten.
Technik und Kompatibilität
Mit einer maximalen Traglast von 50 kg (25 kg pro Fahrrad) ist der Träger gut aufgestellt. Die Aufnahme für Rahmen mit Durchmessern zwischen 20 und 90 mm deckt viele Fahrradtypen ab – vom Cityrad bis zum Carbon-MTB. Radstände bis 1,3 m sind laut Hersteller ebenfalls kein Problem.
Dazu gibt’s eine integrierte Beleuchtung und einen 13-poligen Stecker für die Stromversorgung. Scheinwerfer sind ebenfalls vorhanden – ein Punkt für die Sicherheit. Außerdem lässt sich die Heckklappe durch die Flügel-Drehfunktion des Trägers weiterhin öffnen.
Alltagsnutzen im Fokus
Im Alltag punktet der OutPace mit einfacher Bedienung. Zwar fehlt ihm die Leichtigkeit im Handling von Modellen mit Rollen oder Schnellspannsystemen, dafür steht die Praxisnähe im Vordergrund.
Einige Nutzer bemängeln die fummelige Flügelschraube zur Neigungsverstellung, was beim Entladen nerven kann. Aber: Wer auf regelmäßige Transporte aus ist, gewöhnt sich schnell daran. Für gelegentliche Trips ist das absolut vertretbar.
Preis-Leistung
Seit dem 3. Juni 2025 ist der Thule OutPace im Handel. Preislich liegt das 2-Rad-Modell bei etwa 600 €, die 3-Rad-Version kostet rund 700 €. Damit ist er deutlich günstiger als vergleichbare Träger wie der Thule Epos 3, der bei ca. 1.200 € startet. Auch viele Mittelklassemodelle werden preislich unterboten – ohne dass auf essentielle Features wie abschließbare Kupplung oder Beleuchtung verzichtet werden muss.
Fazit
Der Thule OutPace ist keine Luxuslösung, sondern eine praktische, bezahlbare Option für alle, die ihr Bike gelegentlich mitnehmen wollen. Das Design ist durchdacht, die Technik solide und der Preis fair.
Klar: Wer regelmäßig viel transportiert oder den maximalen Komfort sucht, wird hier nicht ganz glücklich. Aber für die meisten Alltagsnutzer passt das Paket. Kompakt, zweckmäßig und leicht zu verstauen – genau das, was viele suchen. Alle weiteren Infos erfährst du im Video. Bild- und Videonachweis/Quelle: Thule





